Gewalt gegen Kinder im Sport verhindern, ist die Pflicht jedes Sportvereins und der dort tätigen Personen.

Gewalt gegen Kinder im Sport verhindern, ist die Pflicht jedes Sportvereins und der dort tätigen Personen.

Im Sport kommt es prozentual zur selben Anzahl von gewalttätigen Übergriffen wie in der allgemeinen Gesellschaft. Auch Kinder sind immer wieder davon betroffen und daher besonders schutzbedürftig.

Gewalt, psychische, physische sowie sexuelle treten häufig gemeinsam auf und leben davon, dass von allen weggeschaut wird. Wichtig dabei ist, dass Gewalt nicht erst im strafrechtlichen Bereich auftritt.
Bereits Angst machen, Demütigung, Ignoranz, Drohen und Mobbing sind Formen von Gewalt. Sexualisierte Gewalt beginnt oft im Nahbereich der Kinder. Opfer und Täter kennen sich gut.

Die Dachverbände vieler Sportvereine verpflichten ihre Mitgliedervereine daher zur Bereitstellung von Kinderschutzbeauftragten und zur Erstellung eines Kinderschutzkonzeptes, das allen im Verein tätigen Personen zur Kenntnis gebracht werden soll.

Ziel dieser Initiative ist es, Sport zu einem sicheren Ort für Kinder und Erwachsene zu machen. Dazu bedarf es bei allen, im Sport tätigen Personen, ein Bewusstsein
für Gewalt, in allen ihren auftretenden Formen, zu schaffen und für eine Kultur des Respekts und des Hinsehens zu sorgen.
Alle sollen hinsehen sowie vor allem Kindern zuhören und ihre Anliegen und Aussagen ernst nehmen.

Der Altmannsdorfer Tennisclub hat deshalb zwei ausgebildete Kinderschutzbeauftrage im Verein aufgestellt (Karli Sommer und Ulli Fröhlich). Sie sind die erste Anlaufstation bei Verdacht von respektlosem und ungebührlichem Verhalten vor allem Kindern gegenüber.
Das Kinderschutzkonzept wird im Laufe der nächsten Saison erstellt werden.